Montag, 13. Juni 2011

2-tägiger Einblick in das Leben von paraguayern

Im April haben wir ein paraguayisches Ehepaar, 
das die Bibel studiert, besucht. 
Da sie sehr weit außerhalb wohnen, 
blieben wir über Nacht dort.

Montags fuhren wir schon sehr früh los,
um den Dörfern auf dem Weg dorthin zu predigen.

Unsere Gruppe:


Rückfahrt von einer Estancia. 
Mehrere Gatter müssen geöffnet und geschlossen werden. 
Deshalb bleibt frau am besten gleich draußen :)
Mitten im nichts, wohnen Julia und Marcial

Das Häusschen
Man beachte:
Kein Strom!!!

Das heißt: 
Keine gewöhnliche Küche, 
kein gewöhnliches Klo, 
keine gwöhnliche Dusche, 
kein TV, 
kein PC. 

Marcial hat zwar ein Handy, 
aber kein Empfang ;)

Wir befinden uns also im nichts, 
mit nichts :)

beliebte Deko hier: 
ausgestopftes Gürteltier!

Julia ruft die Schafe zum füttern...

...ein Schaf wird herausgezogen...

...und abgeschleppt...

...aufgehängt...

...und eiskalt ermordet!!!

Die zwei studieren noch nicht lange, 
aber sie wissen schon, 
dass man Tiere immer ausbluten lassen muss
Als nächstes wird das Fell entfernt:
...dann einmal aufsägen...
Beachtet hier:
Blick von Becca im Hintergrund :)



...sooo...jetzt noch die Innereien rauß...

Was bleibt denn da überhaupt zum Essen übrig??

 Herausgenommen werden die Rippen...

 ...einmal bitte kleinmachen...

...und los gehts mit den grillen... 

Das ganze Schlachtverfahren hat ca. 20 Minuten gedauert. 
 ...während das Fleisch auf dem Grill liegt, sehen wir uns mal den Hof an...

Naja bei den Pferden hört die Besichtigung erst einmal auf: 
Wir gehen AUSREITEN!!!
Leider darf immer nur einer reiten, 
da nur Negro als Reitpferd dient.




Haha...die Hühner schlafen nachts auf den Bäumen, 
damit die Füchse sie nicht fressen können :)


Tag Nr. 2
Hier die Küche, ohne Strom, draußen:
 


Das Bibelstudium kann beginnen. 
Julia hat ganz viele Fragen aufgeschrieben :)
Studiert wird natürlich das Bibel-lehrt-Buch,
allerdings alles auf spanisch, 
da die beiden logischerweise nur spanisch sprechen!!!


Wir reiten natürlich alle noch einmal aus :)

 NEGRO


 Zum Schluss backen wir alle noch eigene Chipas 
(typisch paraguayisch, aus Maismehl, unsere Lieblingssnacks hier 
und dank Julia wissen wir jetzt auch das Rezept)

Abschiedsfoto:
Marcial und Julia mit Iris und Daniel, 
die mit den beiden studieren



7 Kommentare:

  1. Igitt, hab die Bilder ohne Vorwarnung anschauen müssen ... habt ihr des fleisch dann einfach so essen können??

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  2. Hihi sorry :) Falls es dich beruhigt, ich bin zwischendurch öfters mal woanders hingegangen, weils soo eklig war. Aber das Fleisch mussten wir probieren. Es war ein Geschenk von den Paraguayern und es wäre unhöflich, dass nicht anzunehmen. Schaf schmeckt aber gar nicht mal soooo gut!!! Eindeutig nicht zu empfehlen!!!

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  3. ihr erlebt ja grausige Dinge und könnt dann dabei auch noch heiter Fotos machen! -.... ich glaub ihr härtet emtional etwas ab oder? :-D

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  4. ...abhärten ist untertrieben- die verrohen total.
    20 Jahre Erziehung hin :-(
    -aber vom Schaf zu essen- hätte ich glaub nicht gepackt

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  5. Okay, des beruhigt mich schon ein bisschen ... bin gespannt, was ihr alles zu erzählen habt wenn ihr wieder hier seid!!

    Hätte davon auch nix essen können ...
    Krokodil is besser? *hihi*

    Arme Eltern ... ;-)

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  6. Hola Ihr lieben Verrohten,
    ja so kennen wir Euch noch gar nicht, ist das eine verborgene menschliche Ader, die da frei gelegt wurde?
    Wir beneiden Euch und freuen uns über Eure echten Erlebnisse aus dem Leben. Sind wir nicht schon ein bischen von der Natur weg gerückt, hier in Deutschland. Vielleicht ganz gut so:-)
    Aber trotzdem, weiter so, wir sind gespannt.
    Viele ganz arg liebe Grüße,
    Tina & Micha

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  7. TRANQUILO :) Keine Sorge Leute, wir sind immer noch die alten Wachteln :)
    Wir genießen hier nur die Zeit und lernen dazu...Wir arbeiten uns hoch zu Überlebenskünstlern.

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